digitale bildungsLandschaft Flensburg

digitale bildungsLandschaft Flensburg

An mehreren Tagen haben die Kinder aus dem Jugendzentrum Ausländische Arbeiterkinder (AAK) und dem Hortbereich der Kindertagsstätte Neustadt, ausgestattet mit Kamera und Aufnahmegerät, ihren Stadtteil erkundet. Ob in der Werkstatt des Schusters oder bei der Wasserschutzpolizei, auf dem Spielmobil- Spielplatz Schwarzental oder bei Gravierarbeiten im Holländer Hof – überall gab es viel zu entdecken und jede Menge zu lernen. An allen erforschten Stationen wurden Fotos gemacht und Geräusche aufgenommen. Aus dem gesammelten Material haben die Kinder einen digitalen Kinderstadtteilplan, sowie ein Hör- und Sehmemory erstellt. Zusätzlich ist ein selbstgestaltetes Logo und eine Diashow, die das gesamte Projekt dokumentiert, entstanden.   
 
Neben den genannten Kinder- und Jugendeinrichtungen sind auch das Spielmobil Flensburg sowie die Phänomenta Partner des Projekts. Es hat im Rahmen des, vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, initiierten Programms „Kultur macht stark“ die Förderzusage erhalten und ist im August diesen Jahres gestartet. Das Förderprogramm unterstützt bundesweit 35 Initiativen. „Wir sind stolz und glücklich mit unserem Konzept dabei zu sein“, so Claudia Mayer, Projektleiterin. „Schon nach den ersten Entdecker-Touren zeigt sich, wie hoch die Aufmerksamkeitsausdauer und Begeisterungsfähigkeit der Kinder sein kann.“   
Im Fokus des gesamten Förderprogramms stehen die digitalen Medien. „Dabei geht es nicht um die reine Bedienung solcher Medien. Vielmehr sollen die Medien dazu dienen, spielerisch Dinge und Themen in der Realität zu entdecken und zu erforschen“, erläutert Wolfgang Muth, Vertreter der Phänomenta innerhalb des Projekts. Wichtig ist bei der Erkundung des Stadtteils auch, dass die Kinder ihre direkte räumliche Umgebung verlassen. Sie bewegen sich, gewinnen neue Eindrücke und erschließen sich neue Handlungsräume.   
 
Eine Kernkompetenz der Phänomenta ist der spielerische Zugang zu naturwissenschaftlichen und technischen Phänomenen. Das trifft genau ein wichtiges Ziel des Projekts. „Damit und durch die Lage der Phänomenta am Nordertor – dem Tor zur Neustadt – ist das Flensburger Science Center ein kompetenter und gewinnbringender Partner“, freut sich Projektleiterin Mayer. Und das wird auch so bleiben, denn in den nächsten Jahren geht es weiter: Nach digitalem Stadtteilplan und Hör- und Sehmemory sind dann digitale Schnitzeljagden (Geocaching) sowie digitale Rallyes (Geoquest) geplant. (Quelle: www.phaenomenta-flensburg.de/programm/kultur-macht-stark/)  

 

In Zusammenarbeit mit:

Logo des Ministeriums für Justiz, Kultur und Europa des Landes Schleswig-Holstein

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